John Harder Consulting

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Gültig für John Harder Consulting PTE. LTD. 68 Circular Road #02-01, 049422 Singapur (nachfolgend: “John Harder”) gegenüber Unternehmern und Kaufleuten.

1. Anwendungsbereich

(1) Alle Lieferungen, Leistungen und Angebote von JOHN HARDER erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese sind Bestandteil aller Verträge, die JOHN HARDER mit ihren Vertragspartnern (nachfolgend auch „Kunde“ genannt) über die von ihm angebotenen Lieferungen oder Leistungen schließt. Sie gelten auch für alle zukünftigen Lieferungen, Leistungen oder Angebote an den Kunden, selbst wenn sie nicht nochmals gesondert vereinbart werden.

(2) Geschäftsbedingungen des Kunden oder Dritter finden keine Anwendung, auch wenn der JOHN HARDER ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Selbst wenn JOHN HARDER auf ein Schreiben Bezug nimmt, das Geschäftsbedingungen des Kunden oder eines Dritten enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein Einverständnis mit der Geltung jener Geschäftsbedingungen.

2. Unsere Leistungen und Mitwirkungen des Kunden

(1) JOHN HARDER erbringt Coaching- und Beratungsdienstleistungen gegenüber Unternehmern und Kaufleuten mit dem Schwerpunkt der Leadgenerierung via LinkedIn. Soweit nicht ausdrücklich schriftlich abweichend vereinbart, schuldet JOHN HARDER dem Kunden nicht die Erbringung eines Werks / konkreten Erfolgs.

(2) Der Kunde hat die ihm obliegenden Mitwirkungshandlungen steht vollständig und fristgemäß auf erstes Anfordern von JOHN HARDER zu erbringen. Unterlässt der Kunde eine Mitwirkungshandlung und verhindert damit die Leistungserbringung durch JOHN HARDER, bleibt der Vergütungsanspruch von JOHN HARDER unberührt.

(3) Gegebenenfalls durch verzögerte Mitwirkungshandlungen verursachten Mehraufwand hat der Kunde zu tragen.

(4) Dem Kunden ist bewusst, dass Werbepartner wie LinkedIn jederzeit dazu berechtigt sind, Werbekampagnen ohne Nennung von Gründen zu stoppen / einzustellen. Für ein solches Vorgehen ist JOHN HARDER nicht verantwortlich. Der Vergütungsanspruch von JOHN HARDER bleibt in diesen Fällen unberührt.

(5) In Bezug auf die von JOHN HARDER zu erbringenden Dienstleistungen gegenüber dem Kunden steht JOHN HARDER in Bezug auf die Ausführung ein Leistungsbestimmungsrecht nach § 315 BGB zu. JOHN HARDER ist berechtigt die geschuldeten Leistungen dem Kunden am Sitz von JOHN HARDER anzubieten. Die Leistungserbringung durch John Harder findet regelmäßig onlinebasiert statt.

(6) JOHN HARDER ist berechtigt, dem Kunden geschuldete Leistungen auch von Erfüllungsgehilfen / Subunternehmern und Dritten erbringen zu lassen.

(7) Die vereinbarte Vergütung von JOHN HARDER enthält kein Budget für etwaige Werbekampagnen. Der hat Kunde hat dieses Budget separat zur Verfügung zu stellen und zu tragen.

(8) Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass die für die Beratungsleistungen von JOHN HARDER erforderlichen technischen Voraussetzungen auf Seiten des Kunden stets vorliegen. Sollte der Kunde diese Voraussetzungen nicht gewährleisten können, bleibt der Vergütungsanspruch von JOHN HARDER unberührt.

3. Zustandekommen von Verträgen

(1) Der Vertragsschluss zwischen JOHN HARDER und dem Kunden kann fernmündlich, schriftlich oder in Textform erfolgen.

(2) Der Kunde erhält auf Wunsch von JOHN HARDER eine Auftragsbestätigung, welche jedoch für den Vertragsschluss nicht konstitutiv ist.

4. Zahlungen, Preise, Bedingungen

(1) Die Preise, die von JOHN HARDER angegeben und mitgeteilt werden, sind verbindlich. Die mitgeteilten Preise verstehen sich jeweils netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

(2) Die Bezahlung der Leistungen von JOHN HARDER erfolgt sofort nach Rechnungserteilung. Die Vergütung der Dienste von JOHN HARDER ist grundsätzlich bei Abschluss des Vertrags fällig, es sei denn, das Angebot von JOHN HARDER ist anders lautend. Eine JOHN HARDER erteilte (SEPA-) Einzugsermächtigung gilt bis auf Widerruf auch für die weitere Geschäftsverbindung.

(3) Sofern der SEPA-Lastschrifteinzug vereinbart wird, hat der Kunde JOHN HARDER nach Vertragsschluss ein schriftliches SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen.

(4) JOHN HARDER stellt dem Kunden eine ordnungsgemäße und die Umsatzsteuer ausweisende Rechnung aus (ggf. durch Erfüllungsgehilfen).

(5) Für den Fall, dass vereinbarte Lastschriften nicht vom Konto des Kunden eingezogen werden können und eine Rückbuchung erfolgt, ist der Kunde verpflichtet, den geschuldeten Betrag binnen drei Werktagen nach Rückbuchung an JOHN HARDER zu überweisen und die durch die Rückbuchung veranlassten Kosten zu übernehmen.

(6) Die Aufrechnung mit Gegenforderungen ist wechselseitig nur zulässig, wenn der jeweils andere Vertragspartner die Aufrechnung anerkannt hat oder diese rechtskräftig festgestellt ist. Dasselbe gilt für die Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts durch eine Vertragspartei.

5. Kündigung, Laufzeit

(1) Der Vertrag hat die individuell (fernmündlich oder schriftlich) zwischen den Parteien vereinbarte Mindestlaufzeit. Die vorzeitige Kündigung ist ausgeschlossen. Sollte der Vertrag von einer Partei nicht bis spätestens 14 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt werden, verlängert er sich jeweils um 30 weitere Tage zu den gleichen Bedingungen.

(2) Etwaige freie Kündigungsrechte sind ausgeschlossen.

(3) Kündigungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt stets unberührt.

6. Verzug / außerordentliche Kündigung

(1) Fristen für die Leistungserbringung durch JOHN HARDER beginnen nicht, bevor der jeweils fällige Rechnungsbetrag bei JOHN HARDER eingegangen ist und vereinbarungsgemäß die für die Dienstleistungen notwendigen Daten bei JOHN HARDER vollständig vorliegen beziehungsweise die notwendigen Mitwirkungshandlungen komplett erbracht sind.

(2) Ist der Kunde mit fälligen Zahlungen im Verzug, behält JOHN HARDER sich vor, weitere Leistungen bis zum Ausgleich des offenen Betrages nicht auszuführen.

(3) Ist der Kunde im Fall der Ratenzahlung mit mindestens zwei fälligen Zahlungen gegenüber JOHN HARDER in Verzug, ist JOHN HARDER berechtigt, den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die Leistungen einzustellen. JOHN HARDER wird die gesamte Vergütung, die bis zum nächsten ordentlichen Beendigungstermin fällig wird, als Schadensersatz geltend zu machen.

7. Erfüllung

(1) JOHN HARDER wird die vereinbarten Dienstleistungen gemäß Angebot mit der erforderlichen Sorgfalt durchführen. JOHN HARDER ist berechtigt, sich dazu uneingeschränkt der Hilfe Dritter zu bedienen.

(2) Dem Kunden ist bewusst, dass JOHN HARDER bis auf anderslautende und explizit schriftliche Vereinbarung die Erbringung von Dienstleistungen und nicht die Herstellung eines Werks schuldet. Auf Anforderung des Kunden wird JOHN HARDER innerhalb einer angemessenen Frist Auskunft über die im Rahmen des Vertrags erbrachten Dienste erteilen.

(3) Ist JOHN HARDER gehindert, die vereinbarten Dienstleistungen zu erbringen und stammen die Hinderungsausgründe aus der Sphäre des Kunden, bleibt der Vergütungsanspruch von JOHN HARDER unberührt.

8. Verhalten und Rücksichtnahme

(1) JOHN HARDER und der Kunde geben Bewertungen (Sterne, Kommentare) übereinander innerhalb sozialer Medien (z.B. Google My Business) im gegenseitigen Einvernehmen ab. Auf erstes Anfordern entfernen die Parteien abgegebene Bewertungen und Kommentare übereinander dauerhaft. Dies gilt auch nach Beendigung des Vertrags zwischen JOHN HARDER und dem Kunden.

(2) Sofern der Kunde an Communities und Gruppen von JOHN HARDER (z.B. auf Facebook) teilnimmt, ist er verpflichtet, dort die Interessen von JOHN HARDER zu wahren. JOHN HARDER ist berechtigt, den Kunden von der Teilnahme an Communities und Gruppen vorübergehend oder dauerhaft auszuschließen, sollte der Kunde (zum Beispiel durch geschäftsschädigende Äußerungen) die Interessen von JOHN HARDER innerhalb der Gruppe / Community verletzen oder beeinträchtigen.

9. Schutzrechte Dritter

Der Kunde gewährleistet, dass JOHN HARDER überlassene Arbeitsmaterialien (z.B. Fotos) frei von Rechten Dritter sind oder die für die Zwecke des Hauptvertrags erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Der Kunde stellt JOHN HARDER insoweit von jeglicher Inanspruchnahme Dritter frei.

10. Nutzungsrechte

(1) Der Kunde erhält ein einfaches Nutzungsrecht in Bezug auf die von JOHN HARDER erstellten und zur Verfügung gestellten Arbeits- und Leistungsergebnisse. Leistungs- und Arbeitsergebnisse im Sinne des zugrunde liegenden Vertrags sind alle Werk- bzw. Dienstleistungen oder Teile davon, die von JOHN HARDER für den Kunden erstellt wurden (z B alle Informationen, Dokumente, Auswertungen, Videos, Fotos, im Rahmen der Auftragserfüllung erworbenes Knowhow, Werbeanzeigen, Zeichnungen, Materialien, Pflichtenhefte, Programmentwürfe, (elektronische) Dateien, Datensammlungen, Individualsoftware einschließlich dazugehöriger Dokumentation, Handbücher und IT-Systeme in Form von Quellcodes oder in sonstiger Form). Solange Arbeitsergebnisse nicht fertig gestellt sind, gelten die entsprechenden Teilergebnisse als Arbeitsergebnisse im Sinne dieses Vertrages.

(2) Absatz 1 gilt ausschließlich unter dem Vorbehalt, dass der Kunde die JOHN HARDER nach dem Hauptvertrag zustehende Vergütung vollständig entrichtet hat.

(3) Ist Ratenzahlung vereinbart, geht das nach Absatz 1 benannte Nutzungsrecht vorbehaltlich anderslautender Individualvereinbarung erst mit vollständiger Zahlung der letzten Rate an JOHN HARDER über.

(4) Die Weitergabe der Arbeits- und Leistungsergebnisse an Dritte (auch verbundene Unternehmen) wird ausgeschlossen. Gleiches gilt für eine Bearbeitung nach § 23 UrhG.

11. Widerrufsrecht

Ein Widerrufsrecht für Unternehmer und Kaufleute besteht weder von Gesetzes wegen, noch wird ein solches von der JOHN HARDER anderweitig eingeräumt.

12. Haftung

(1) JOHN HARDER haftet auf Schadensersatz – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet JOHN HARDER nur

a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

b) für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Verpflichtung, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf); in diesem Fall ist die Haftung jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.

(2) In den Grenzen nach Absatz 1 haftet JOHN HARDER nicht für Daten- und Programmverluste. Die Haftung für Datenverlust wird der Höhe nach auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Anfertigung von Sicherungskopien eingetreten wäre. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt ebenso stets unberührt wie die für die Übernahme einer Garantie.

13. Schlussbestimmungen

(1) Abweichungen von diesen AGB sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart wurden. Im Einzelfall getroffene, individuelle Vereinbarungen mit dem Kunden einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben in jedem Fall Vorrang vor diesen AGB. Für den Inhalt derartiger Vereinbarungen ist ein schriftlicher Vertrag bzw. die schriftliche Bestätigung von JOHN HARDER maßgebend.

(2) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Erfüllungsort ist der Sitz von JOHN HARDER. Wir sind berechtigt, den Kunden an seinem jeweiligen Sitz zu verklagen.

AGB Stand: 17.05.2020 © Vervielfältigung verboten